Ladies Night – oder wie gut sind meine Partner ausgebildet?

Der Buchstabe „K“ ist einer der wichtigsten Buchstaben für jeden im Network Marketing und Direktvertrieb. Das „K“ steht für Kontakte und ohne eine unerschöpfliche Quelle an Kontakten kann man keinen Erfolg haben. Und ist es nicht entzückend das die Namen der beiden Damen in meiner heutigen Geschichte eben mit diesem Buchstaben beginnen 😉

Vor kurzem hatte ich die Idee in den Bärenkeller meines Freundes etwas Pepp zu bringen und die Ladies Night die dort jeden Donnerstag stattfindet interessanter zu machen. Also habe ich etwas gegoogelt (Männerstriptease war mir etwas zu banal) wie es denn in anderen Lokalen so gemacht wird.

Und ich stieß in England und Amerika auf die Idee einer New York Style Ladies Night bei der verschiedene Vertriebler alles ausstellen können das zum Thema Sex and the City passt. Also ging ich auf die Suche und rannte komplett bei allen offene Türen ein. Schnell hatten sich Damen und Herren aus den Bereichen Kosmetik, Parfüm, Make up, Schmuck, Dessous und Spielzeuge für Frauen gefunden. Unsere Ladies waren auch mehr als begeistert und so starteten wir am letzten Donnerstag mit der 1. New York Style Ladies Night im Bärenkeller Plochingen.

Nachdem ich kurzen Small Talk mit allen beteiligten Vertrieblerinnen gehalten hatte und alles aufgebaut war trudelten nach und nach die ersten Gäste ein. Und bereits hier trennte sich die Spreu vom Weizen. Der einzige Herr in der Ausstellerrunde erschien erst gar nicht, sagte nicht ab und drückte mich auf dem Handy weg als ich ihn anrief. Setzen 6!

Die Dame mit dem erotischen Spielzeug besuchte lieber unser Restaurant und ließ ihren Tisch stundenlang unbeaufsichtigt. Die Dessous Dame verschanzte sich hinter ihrem Kleiderständer und nur die beiden Karins (eine von Mary Kay, die andere von Vegas Cosmetics) mischten sich unter die Leute, zeigten ihre Produkte und vor allem sie hatten jede ihre eigene Geheimwaffe um ihre Quelle der Kontakte nicht versiegen zu lassen: Karin von Mary Kay verteilte Gesichtspflege Gutscheine und ließ sich die Adressen von den interessierten Ladies geben und Karin von Vegas Cosmetics registrierte jede die bei 3 nicht auf dem Baum war als Premium Kunde.

Es war wirklich eine reine Freude den beiden Karins zu zu sehen. Und man merkte richtig das sie Freude hatten. Beide machten übrigens noch etwas das sehr wichtig ist in diesem Zusammenhang: Fotos!

Als es schließlich die Discoparty los ging und die Damen sich verabschiedeten fragte ich Dummerchen die Damen die mit Spielzeug und Dessous angerückt waren ob sie denn auch Adressen gesammelt hätten. Die Antwort von Beiden: „Nein, wir haben ja unsere Visitenkarten verteilt.“

Ja, das ist schön, aber genau diese Visitenkarten habe ich beim aufräumen nach der Party entsorgt. Und das ist der grundlegende Fehler den viele Anfänger machen: Wenn ich nur meine Visitenkarte verteile ohne die Telefonnumer meines Gegenübers zu holen, dann habe ich schon verloren.

Karin von Vegas schrieb mir kurz darauf das sich bereits einen Tag später eine der Ladies die Premiumkundin geworden ist dafür entschieden hat Partnerin zu werden. Das ist ein toller Erfolg und die erste Woche nach der Party ist ja noch nicht mal vorbei!

Karin von Mary Kay hat einige Gesichtspflegetermine und beide Damen werden gerne wieder kommen.

Warum haben denn nun die anderen beiden Damen aus dem Direktvertrieb so versagt? Ganz einfach, weil sie nicht ausgebildet worden sind. Man hat ihnen gesagt sie sollen Kontakte machen, wie sie das hätten machen sollen hat ihnen aber keiner gesagt.

Jeder von uns hat eine natürliche Scheu davor andere Menschen, die man nicht kennt um eine Telefonnummer zu bitten. Aber an so einem Abend hätte ich mir gewünscht das die beiden Damen die neu im Geschäft waren von einer erfahrenen Führungskraft begleitet worden wären, die ihnen gezeigt hätte wie es geht.

Oder das zumindest jemand aus der Unternehmensführung ihnen Tipps gegeben hätte, das man ein Gewinnspiel machen könnte oder etwas ähnliches.

Es gibt Firmen die da wirklich gute Ansätze haben, Mary Kay hat zum Beispiel kleine Komplimentkärtchen mit denen man sich für einen guten Service bedanken kann. Oder einfach für ein nettes Lächeln. Wer nimmt so ein Kärtchen nicht gerne an? Und die bleiben bestimmt nicht liegen.

Beide Karins hatten das Glück eine gute Ausbildung im MLM bekommen zu haben und diese auch in ihre Downlines zu duplizieren. Wer neue Partner einfach mit den Worten „Mach Kontakte“ losschickt wird schnell für Frust sorgen und einen Partner verlieren der sein Potential nie ausschöpfen konnte.

Wenn Du also in eine Karriere im Network Marketing starten willst, dann frage Deinen Sponsor ruhig wie er Kontakte macht. Wenn er es Dir nicht sagen kann, dann such Dir einen anderen. Es gibt genug gute Sponsoren die wissen wie man die Kontaktliste nie leer werden läßt und sie werden Dich mitnehmen und Dir live zeigen wie es geht.

Freut Euch schon auf den nächsten Beitrag in dem Karin von Mary Kay beschreibt was ihr an ihrem Beruf als Schöhnheitsconsultant so gut gefällt.

LG

Silke Baumer

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