Die ideale MLM Company für Frauen

Ich habe ja schon viel über Frauen und Network Marketing geschrieben. Und oft ging es auch darum das Frauen zwar die gleichen Chancen haben, aber es doch die Männer sind die das große Geld verdienen.

Unlängst habe ich in einem Artikel einer bekannten Networkerin gelesen das sie sich die gleichen Fragen stellt wie ich und sich fragt woran das liegt. Sie meinte schließlich das Frau sich bei der Wahl des richtigen Unternehmens ansehen soll ob die Führungskräfte und die Geschäftsführung mehr aus Männern oder Frauen bestehen.

Aber seien wir doch mal ehrlich, in den meisten Firmen herrscht eben in den Führungsebenen Männerüberschuß. Und damit ist laut meiner Kollegin klar, weshalb Frau es so schwer hat Erfolg zu haben. Sicher kann auch eine Frau aufsteigen, aber wie in der normalen Wirtschaft fällt ihr es schwer.

Wie es so ist wenn man sich mit einem Thema beschäftigt, bekommt man die Antworten die man sucht frei Haus geliefert. In meinem Fall war es so das ich für mein „Hobby“, den Musikkeller meines Freundes, ein Sommerhighlight suchte und auf die Idee einer New York Ladies Night stieß. Hier kann jeder der im Direktvertrieb tätig ist seine Produkte anbieten und neue Kunden finden sofern es zum Thema „Sex and the City“ passt.

Produkte präsentierenSo kam es das eines Nachmittags eine nette Dame in meinem Wohnzimmer saß und mir ihre Kosmetikprodukte vorstellte. Sie hatte auch meinen Blog gelesen und fragte mich neugierig nach meinen Erfahrungen im Network Marketing. Natürlich erzählte ich ihr davon wie ich als Vertriebspartnerin meines ersten Unternehmens von meiner Führungskraft ausgegrenzt worden bin und als Frau zusehen musste wie er auf der Bühne meinen Mann mir vorzog. Und das oft auch keine Rücksicht auf die Bedürfnisse einer Mutter genommen wird.

Sie sah mich an und sagte: „He, das ist die Geschichte von Mary Kay die Du mir gerade erzählst. Was weißt Du über diese Firma?“ Ich musste gestehen das ich weder etwas über Mary Kay wusste noch über die Firma, weil diese als amerikanisches Unternehmen nicht für mich in Frage kam. Sie lächelte freundlich und gab mir die Autobiographie von Mary Kay und meinte ich würde da die eine oder andere Gemeinsamkeit finden.

Und ja, ich fand mehr als eine Parallele. Mary Kay Ash stellte sich in den frühen 1960er Jahren die selben Fragen wie ich und kam zu dem Schluß das es eine Firma von Frauen für Frauen geben müßte. Eine Firma die nicht nach dem Prinzip des Jägers aufgebaut ist, sondern nach dem Prinzip der Gärtnerin. Viele der Ansätze und Ideen von Mary Kay gefielen mir großartig, genau wie die Produkte die ich probieren durfte.

Aber 2 Punkte widersprachen dem was ich von einem Frauen Network erwartete.
Der eine Punkt war einfach und ich habe ihn auch schon an anderer Stelle formuliert: Als Mutter habe ich keine Zeit für Homepartys. In Mary Kays Buch wurde beschrieben wie die Mütter morgens Partys machten wenn die Kinder in der Schule sind und dann am Abend noch ein Mal.

Das bringt sicher riesen Erfolg, aber liebe Mamas seien wir ehrlich, auch wenn man keine hohen Ansprüche an die Ordnung seines Haushalts stellt, wenn man Vorbereitung, Hin- und Rückfahrt und die Zeit für die Verkaufsparty berechnet, dann bleibt einem auch nicht mehr Zeit für die Kinder wie in jedem anderen Job und die Wohnung… naja.

Der 2. Punkt der mich störte war auf der Einladung zum Jahresseminar zu finden, in einer Fußnote stand: Bitte bringen Sie Ihre Kinder nicht zum Seminar mit. Bei einem Unternehmen das sich gerade an Hausfrauen und Mütter wendet? Wohin mit dem Kind wenn man Alleinerziehend ist? Und das ist auch die Frage bei Punkt 1, wenn ich alleinerziehende Mutter bin und kein soziales Netzwerk habe das mir die Kinderbetreuung abnimmt, dann brauche ich eine Tagesmutter und schon ist ein großer Teil meines Einkommens weg. Das ist Geld das ich erst ein Mal reinarbeiten muss bevor ich in die Verdienstzone komme.

Wie sieht also eine ideale Network Firma für Frauen aus?

Man darf weder bei Seminaren noch beim Aufstieg als Mutter benachteiligt werden.
Man sollte seine Arbeitszeit wirklich flexibel in den Tagesablauf einbauen können.
Es sollte ohne großen Aufwand von zu Hause aus machbar sein.

Für mich ist dies eine Tätigkeit die ich online und am Telefon ausüben kann, einfach egal ob Schulung, Verkauf oder Sponsorgespräch. In einem starken Team das einen auffängt auch wenn man durch Kinder oder Krankheit Termine selbst nicht wahrnehmen kann. Und auf Jahreseminaren, Weihnachtsakademien und ähnlichem Kinder durch die Firma betreut werden.

Ich werde nie die Weihnachtsakademie in Frankenthal vergessen, als die Firma eine Opernsängerin engagiert hatte die mit den Kindern Weihnachtslieder einübte. Genau wie die anderen Eltern und Partner saß ich mit Tränen in den Augen im Publikum als mein Jüngster und die anderen Kinder Weihnachtslieder sangen. Und die Betreuung inkl. Versorgung der Kinder war kostenlos.

Gut, auch in dieser Firma hat es viele Männer in der Geschäftsführung und unter den Führungskräften, aber es ist für mich doch die ideale Firma für Frauen.

Wenn Du mehr darüber wissen willst, dann besuch meine Seite http://www.mamas-business.de

LG

Silke Baumer

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