Starterpakete, Mindestumsatz und Co. – sinnvoll oder sinnlos?

Oft muss man sich als Networker mit Vorurteilen auseinander setzen die von Menschen kommen, die nie etwas mit Selbstständigkeit zu tun hatten. Und eins sollte sich jeder der nebenberuflich ins Network startet vor Augen führen: Dies ist kein 400 € Job oder ein Angestelltenverhältnis, Network ist Selbstständigkeit.

Gerade von Verbraucherzentralen wird immer vor Nebentätigkeiten gewarnt bei denen man ein Starterpaket erwerben muss. Ist ja auch klar, wenn ich als Bedienung meine Füße wund laufe muss ich ja auch nicht die Getränke kaufen, das macht der Gastwirt.

Also, sage ich es Mal mit einem Zitat aus der Feuerzangenbowle (diesem genialen Film mit Heinz Rühmann), um es zu erklären: „Da stellen wir uns mal janz dumm….“

Kennt Ihr jemanden der von zu Hause Schreibarbeiten macht? Oder am Telefon auf Honorarbasis Termine macht? Ja? Okay, einen PC und ein Telefon hat heute jeder, aber wenn nicht? Richtig, wer von zu Hause auf honorarbasis arbeitet muss sein Arbeitswerkzeug (PC und Telefon) selbst kaufen.

Ein anderes Beispiel: es gibt etliche KFZ Mechaniker die in ihrer Freizeit zu Hause die Autos von Freunden und Bekannten reparieren. Also nebenberuflich tätig sind. Wie sieht es da mit dem Starterpaket aus, wenn unser KFZ Mechaniker startet? Ach, der braucht kein Starterpaket? Wirklich? Er braucht Werkzeug und ein paar Ersatzteile die häufig gefragt sind (Bremsscheiben, Öl etc.)

Oder die Kosmetikerin, die neben ihrer Festanstellung Bräute schminkt oder Nägel macht, braucht sie nicht auch die richtigen Werkzeuge und Produkte?

Natürlich sehen das auch die Verbraucherzentralen ein, denn es handelt sich bei allen diesen Tätigkeiten um nebenberufliche Selbstständigkeit. Und genau das ist es auch im Network Marketing – eine nebenberufliche Selbstständigkeit.

Natürlich reden wir hier von Starterpaketen die Produkte enthalten und zusätzlich Anleitungen wie man am besten Startet, Verkaufshilfen etc. Wenn das Starterpaket nur aus sinnlosem Papierkram besteht – Finger weg, da bin ich mit den Verbraucherzentralen einig.

Nun haben wir also unseren jungen aufstrebenden Networker mit einem ordentlichen Starterpaket versorgt, wir weisen ihn ins Geschäft ein, sind bei den ersten Terminen dabei und helfen ihm auf die Beine zu kommen.

Jetzt stellen wir uns wieder dumm und fragen: „Warum sollte eine Firma einen Eigenumsatz verlangen wenn wir eine Provision bekommen wollen?“

Da kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen: Wenn kein Eigenumsatz gefordert wird, denken alle sie müssen nichts verkaufen, aber werden an ihren Partnern Geld verdienen. Dann hat man eine tolle große Truppe von 3 000 Partnern und verdient? Richtig – NICHTS! Oder nur sehr wenig.

Der Eigenumsatz sollte aber den Produkten angemessen sein die man verkauft. Wenn es sich um Verbrauchsartikel handelt ist ein Eigenumsatz von 50 – 100 € durchaus angemessen. Denn es geht im Network ja auch darum das eigene Einkaufsverhalten umzulenken. Der kluge Networker kauft die Produkte die er bei seiner Firma bekommt auch dort ein, das erhöht zum einen die eigene Glaubwürdigkeit und ausserdem bekomme ich ja auch Rabatt auf meine Einkäufe. Und wie will ich ein Produkt weiter empfehlen, wenn ich es nicht ausprobiert habe?

Mein Fazit:

Im Network Marketing sind wir keine Angestellten, sondern selbstständige Unternehmer, deshalb ist es logisch das wir Werkzeuge und Produkte selbst kaufen müssen. Dafür haben wir auch nach unseren eigenen Vorlieben die Möglichkeit finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen.

Eigenumsatz ist ebenfalls sinnvoll, denn ein Bäcker würde ja seine Brötchen privat auch nicht bei Aldi kaufen. Und wenn ich dazu noch zum Teil bis zu 61 % Rabatt bekomme, dann wäre ich doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn ich meine Produkte woanders einkaufe.

Deine Meinung dazu würde mich interessieren. Wie siehst Du es?

LG

Silke Baumer

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2 Gedanken zu “Starterpakete, Mindestumsatz und Co. – sinnvoll oder sinnlos?

  1. Uschi schreibt:

    wenn Mann es so sieht wie Du Silke, warum biste bei PM International und jeder soll sich endscheiden Manager zu werden und und 418,74 € bezahlen um ein zu steigen……hm wo sind die 50 € wovon du redest…………………bitte um antwort

  2. Silke Baumer schreibt:

    Hallo Uschi,

    meine Gründe, weshalb ich mich für PM entschieden hatte stehen in einem anderen Artikel. Dieser hier hat nichts mit PM oder einer bestimmten Network Firma zu tun. Es ist meine persönliche Sicht der Dinge und ich stehe auch dazu. Das man bei PM mehr für den Einstieg bezahlen soll wird sicher von einigen Strukturen genau so gearbeitet, aber es ist nicht nötig mehr als 114 € dafür zu bezahlen und Produkte und Unterlagen als Gegenwert zu erhalten. Du kannst Dich natürlich in fast jedem Network nach oben kaufen, aber das gibt dann die gefüllten Keller und Garagen und wäre doch etwas ungeschickt.

    Ich hoffe ich konnte Deine Frage beantworten.

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