Vom Tellerwäscher zum….

Eine gute eigene Geschichte ist im Network Marketing ein unschätzbarer Vorteil. Aber die Geschichte verändert sich im Laufe der Jahre und das ist auch gut so.

Meine erste Network Geschichte kennt fast jeder, Mutter von 5 Kindern die eine Alternative zu ihrer Selbstständigkeit gesucht hat und es trotzt 7 Wochen altem Säugling geschafft hat ein passives Einkommen auf zu bauen das nach 2 Jahren Aufbau 7 Jahre munter geflossen ist.

Doch heute ist die Geschichte eine andere. Und auch wenn es wie ein Klischee klingt, den Titel “vom Tellerwäscher zum…” habe ich bewusst gewählt.

Aber fangen wir vor etwa 3 Jahren an. Als ich mich entschlossen hatte das Network, das mir 9 Jahre eine Heimat und ein gutes Einkommen gewährt hatte zu verlassen um einem Newcomer zu folgen. Leider ging dieser Newcomer insolvent und das passive Einkommen war Geschichte. Aber he, es gab einen Lichtblick in dieser dunklen Zeit, der Gründer meiner ersten Network Firma baute was neues auf und ich war mit Herz und Seele dabei. Leider war dort die Vision die nach außen publiziert wurde und die Vision die wirklich dahinter steckte nicht mit einander zu vereinbaren. Und als immer mehr Fehlentscheidungen kamen, ging ich.

Das war letzten Sommer und es fiel mit dem Scheitern meiner Ehe zusammen. Schließlich fand ich mich im Bowlingkeller wieder und traf dort eine neue Liebe. Und weil ich eben kein passives Einkommen mehr hatte und Ersparnisse nicht ewig halten, fing ich an zu kellnern. Aber auch das nicht lange, weil mein Lebensgefährte dort als Geschäftsführer aufhörte. Ich weiß, es gibt auch so was wie Hartz 4, aber das kam für mich nicht in Frage.

Aber etwas anderes ;) Richtig, Tellerwäscher in einem Restaurant. Wer glaubt das ist ein einfacher Job, für den habe ich hier mal einen Link: http://garcon24.de/2010/09/20/hollenjob-spuler/

In dieser schwierigen Zeit zeigte sich auf wenn man sich tatsächlich verlassen kann. Patrick Temmermann ist so ein Typ. Er hat mir als erstes eine neue Chance gegeben. Leider passte sein Angebot aber nicht in mein neues Lebenskonzept. Trotzdem, Danke Patrick, auf Dich kann man sich verlassen.

Aber wie es so ist im Leben, wenn man offen ist, dann kommt irgendwann das richtige Angebot. Und ich fand es an unerwarteter Stelle. In einem soliden deutschen Unternehmen das ich schon ein Mal als Alternative gesehen habe, aber leider passte das Konzept mit dem das Team arbeitete nicht zu mir. Und deshalb finde ich es klasse das Björn Müller am Ball geblieben ist und ich ihm eine Chance gegeben habe mir zu beweisen das sein Konzept das ist nach dem ich schon lange gesucht habe. Zusammen mit Ben Wyrobek (meinem Sponsor) und Björn habe ich das Konzept auf Herz und Nieren getestet und ich liebe es!

Das ist das System das ich schon immer haben wollte. Ich kann online arbeiten, habe ein Team das 100 % hinter mir steht und das einfach genial ist. Als alleinerziehender Mutter bietet es mir die Freizeit die ich für meine Familie und meinen Job brauche und die Möglichkeit ein passives Einkommen auf zu bauen. Die ersten Schritte sind getan und ich habe die ersten tollen Powerfrauen in mein Team geholt.

Die Zukunft sieht einfach brilliant aus. Ich werde nicht auf Unterhaltszahlungen und Hartz 4 angewiesen sein wenn ich endlich geschieden bin. Ich habe Zeit für meine Kinder und um meinen Lebensgefährten beim Aufbau seines Musikkellers zu unterstützen. Besser kann es nicht sein.

Wer mehr wissen will: http://www.mamas-business.de (Übrigens, es sind auch jederzeit Männer willkommen)

LG

Silke

Starterpakete, Mindestumsatz und Co. – sinnvoll oder sinnlos?

Oft muss man sich als Networker mit Vorurteilen auseinander setzen die von Menschen kommen, die nie etwas mit Selbstständigkeit zu tun hatten. Und eins sollte sich jeder der nebenberuflich ins Network startet vor Augen führen: Dies ist kein 400 € Job oder ein Angestelltenverhältnis, Network ist Selbstständigkeit.

Gerade von Verbraucherzentralen wird immer vor Nebentätigkeiten gewarnt bei denen man ein Starterpaket erwerben muss. Ist ja auch klar, wenn ich als Bedienung meine Füße wund laufe muss ich ja auch nicht die Getränke kaufen, das macht der Gastwirt.

Also, sage ich es Mal mit einem Zitat aus der Feuerzangenbowle (diesem genialen Film mit Heinz Rühmann), um es zu erklären: “Da stellen wir uns mal janz dumm….”

Kennt Ihr jemanden der von zu Hause Schreibarbeiten macht? Oder am Telefon auf Honorarbasis Termine macht? Ja? Okay, einen PC und ein Telefon hat heute jeder, aber wenn nicht? Richtig, wer von zu Hause auf honorarbasis arbeitet muss sein Arbeitswerkzeug (PC und Telefon) selbst kaufen.

Ein anderes Beispiel: es gibt etliche KFZ Mechaniker die in ihrer Freizeit zu Hause die Autos von Freunden und Bekannten reparieren. Also nebenberuflich tätig sind. Wie sieht es da mit dem Starterpaket aus, wenn unser KFZ Mechaniker startet? Ach, der braucht kein Starterpaket? Wirklich? Er braucht Werkzeug und ein paar Ersatzteile die häufig gefragt sind (Bremsscheiben, Öl etc.)

Oder die Kosmetikerin, die neben ihrer Festanstellung Bräute schminkt oder Nägel macht, braucht sie nicht auch die richtigen Werkzeuge und Produkte?

Natürlich sehen das auch die Verbraucherzentralen ein, denn es handelt sich bei allen diesen Tätigkeiten um nebenberufliche Selbstständigkeit. Und genau das ist es auch im Network Marketing – eine nebenberufliche Selbstständigkeit.

Natürlich reden wir hier von Starterpaketen die Produkte enthalten und zusätzlich Anleitungen wie man am besten Startet, Verkaufshilfen etc. Wenn das Starterpaket nur aus sinnlosem Papierkram besteht – Finger weg, da bin ich mit den Verbraucherzentralen einig.

Nun haben wir also unseren jungen aufstrebenden Networker mit einem ordentlichen Starterpaket versorgt, wir weisen ihn ins Geschäft ein, sind bei den ersten Terminen dabei und helfen ihm auf die Beine zu kommen.

Jetzt stellen wir uns wieder dumm und fragen: “Warum sollte eine Firma einen Eigenumsatz verlangen wenn wir eine Provision bekommen wollen?”

Da kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen: Wenn kein Eigenumsatz gefordert wird, denken alle sie müssen nichts verkaufen, aber werden an ihren Partnern Geld verdienen. Dann hat man eine tolle große Truppe von 3 000 Partnern und verdient? Richtig – NICHTS! Oder nur sehr wenig.

Der Eigenumsatz sollte aber den Produkten angemessen sein die man verkauft. Wenn es sich um Verbrauchsartikel handelt ist ein Eigenumsatz von 50 – 100 € durchaus angemessen. Denn es geht im Network ja auch darum das eigene Einkaufsverhalten umzulenken. Der kluge Networker kauft die Produkte die er bei seiner Firma bekommt auch dort ein, das erhöht zum einen die eigene Glaubwürdigkeit und ausserdem bekomme ich ja auch Rabatt auf meine Einkäufe. Und wie will ich ein Produkt weiter empfehlen, wenn ich es nicht ausprobiert habe?

Mein Fazit:

Im Network Marketing sind wir keine Angestellten, sondern selbstständige Unternehmer, deshalb ist es logisch das wir Werkzeuge und Produkte selbst kaufen müssen. Dafür haben wir auch nach unseren eigenen Vorlieben die Möglichkeit finanzielle Unabhängigkeit zu erlangen.

Eigenumsatz ist ebenfalls sinnvoll, denn ein Bäcker würde ja seine Brötchen privat auch nicht bei Aldi kaufen. Und wenn ich dazu noch zum Teil bis zu 61 % Rabatt bekomme, dann wäre ich doch mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn ich meine Produkte woanders einkaufe.

Deine Meinung dazu würde mich interessieren. Wie siehst Du es?

LG

Silke Baumer

Konzentrieren Sie sich!

Silke Baumer BlogKonzentration ist eines der Erfolgsgeheimnisse der Top Networker. Wenn man sich deren Erfolgsgeschichten ansieht stellt man sehr schnell fest das sie sich auf ein Ziel, eine Firma und ein Produkt konzentriert haben.

Konzentration auf ein Produkt und eine Firma ist also der Schlüssel zum Erfolg? Ein klares: Ja, genau so ist es.

Wer meinen Blog verfolgt wird nun sicher etwas verwirrt sein, habe ich doch vor noch nicht allzu langer Zeit das Multibranding Network als den neuen Trend beschrieben. Ein Widerspruch?

Nein, aber viele haben das mit dem Multibranding gründlich missverstanden und sich schlicht verzettelt. Sie haben sich und die Berater in ihrer Downline komplett überfordert. Denn Multibranding ist in, einige Network Unternehmen gehen weg vom ein-Produkt-Network hin zum Multibranding.

Und ist es nicht klasse, fast jeden Monat bringen die Firmen neue Produkte heraus mit denen man erfolgreich werden kann. Permanent ist man am testen und empfehlen und raus kommt: Nichts. Denn nicht nur die Berater sind mit den vielen neuen Produkten überfordert, auch die Kunden haben keine Lust ständig mit dem nächsten neuen ultimativen superdupper Produkt ohne das man nicht mehr leben kann beglückt zu werden.

Silke Baumer BlogDazu kommen dann häufig auch noch die Ablenkungen von aussen: He Elisabeth, Du machst doch schon Multibranding, aber Deine Firma hat das Produkt xy noch nicht, nimm das doch auch noch mit rein, das wird der nächste Trend.
Oder noch besser: He, wir haben hier ein Produkt das Du unbedingt Deiner Downline empfehlen solltest. Das ist das ultimative Tool damit ihr mehr Erfolg habt und Du kannst dabei auch noch verdienen.

Ja die schöne neue Multibranding Welt hat so ihre Tücken und deshalb meine Empfehlung: Konzentrieren Sie sich!

Wenn Sie bereits in einem Multibranding Network tätig sind, dann brauchen Sie doch nicht noch ein anderes Network oder Produkt um erfolgreich zu werden. Nutzen Sie die Produkte die Ihnen Ihre Firma zur Verfügung stellt. Und vor allem: Werden Sie zum Experten!

Lassen Sie mich dazu die Geschichte von Joachim erzählen: Er arbeitete in einem Unternehmen das von Nahrungsergänzung über Kosmetik bis hin zum Parfüm eine große Produktpalette hatte. Joachim war auch ein recht erfolgreicher Networker, aber richtig überragend wurde er erst als er im Lager der Firma eine verstaubte Schüssel entdeckte. Es stellte sich heraus das es sich um einen Joghurtbereiter handelte und Joachim nahm ihn mit um ihn zu probieren. Er war so begeistert das er seinen Beratern und Freunden davon erzählte und er wurde zu einem Joghurt Experten und einer der erfolgreichsten Networker im Unternehmen.

Diesen Faden finden Sie in jedem Network, nur diejenigen die zu echten Experten eines Produktes wurden und die nicht nach rechts oder links gesehen haben, die wurden erfolgreich.

Silke Baumer BlogAlso, lassen Sie sich nicht ablenken vom nächsten tollen Produkt, von der nächsten Top Firma oder dem Produkt das Sie dazunehmen sollen weil es Ihre Downline voranbringen wird. Konzentrieren Sie sich einfach mal für 1 Jahr auf eine Firma und werden Sie zum Experten Ihres Lieblingsproduktes. Wenn man Sie nachts wecken und eine Frage über das Produkt stellen würde, dann sollte die Antwort wie aus der Pistole geschossen kommen.

Wenn es so weit ist, dann können Sie ja ein anderes Produkt Ihrer Firma nehmen und bei diesem zum Experten werden, oder Sie machen einfach nur mit IHREM Produkt weiter.

Nehmen Sie die Herausforderung an? Werden Sie zu einem Produkt Experten?

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Ihre Silke Baumer

Validation

Über die Macht des Lächelns. Und der Motivation.

Ich liebe es.

LG

Silke

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